Vision

Der Rotkreuzgründer Jean-Henry Dunant verbrachte die letzten 23 Jahre seines bewegten Lebens, bis zu seinem Tod am 30. Oktober 1910, in Heiden. Während dieses Aufenthalts wurde ihm 1901 der Friedensnobelpreis verliehen. Am 30. Oktober 2010 jährt sich sein Todestag zum 100. Mal. Aus diesem Anlass wurde am 21. September 2006 der Verein «Dunant-Jahr 2010 Heiden» gegründet. Das Dunant-Jahr 2010 bietet die Möglichkeit, den Ideen und Visionen Dunants ein Gesicht zu geben und sie nachhaltig weiter zu entwickeln.

Das Dunant-Jahr 2010 Heiden wurde im Februar 2007 als Projekt Nr. 9 «Jubiläum zum 100jährigen Todestag des Rotkreuzgründers Henry Dunant» mit der folgenden Begründung in das Regierungsprogramm 2007 bis 2011 des Kantons Appenzell Ausserrhoden aufgenommen:

“Humanität und Frieden beginnen im Lokalen. Die adäquate Vermittlung von Henry Dunants humanitären Tagen und visionären Gedanken an Schüler und Jugendliche wie auch Erwachsene soll sich positiv auf unsere gesellschaftliche Entwicklung auswirken. Die Werte, welche dem Handeln von Henry Dunant zugrunde lagen: Humanität – Solidarität – Zivilcourage sollen auch unser Verhalten nachhaltig beeinflussen”.

Das ambitionierte Ziel dieser einmaligen Kooperation ist es, Leben und Wirken von Henry Dunant als engagierter einfühlsamer Mensch und Visionär in die Welt hinauszutragen und gleichzeitig der Verbindung zur Schweiz, zum Kanton Appenzell Ausserrhoden und zu Heiden Ausdruck zu verleihen. Es wird ein vielfältiges Programm zusammengestellt, welches über das Jahr 2010 hinaus Wirkung hat. Das Lebenswerk von Henry Dunant sollte gerade bei jungen Menschen wieder verstärkt ins Bewusstsein gerückt werden, um damit eine friedensfördernde Wirkung erzielen zu können. Als Projekt des Regierungs-programms AR 2007-2011 bietet der Verein Dunant-Jahr 2010 die Möglichkeit, den Ideen und Visionen Dunants ein Gesicht zu geben und sie nachhaltig weiter zu entwickeln.